Bachelorprojekt »The Urban Sim.Lab«

»Die Stadt ist kein Konsensmodell, sondern eine Differenzmaschine.«

Fotos: Thomas Frank

Die Stadt ist ein Ausdruck menschlicher (Siedlungs-) Kultur und befindet sich in einem permanenten Wandlungsprozess. Unsere Gesellschaft verändert sich mit. Menschen wollen zunehmend an der Gestaltung ihrer gebauten Umwelt mitwirken und in die Prozesse der Stadtentwicklung einbezogen werden. Politische Entscheidungen werden hinterfragt und eine Kultur der Mitsprache eingefordert. Es werden Diskussionen um Baukultur, Erbe und Rekonstruktion geführt. Im Allgemeinen wird die Wahrnehmung von Stadt und Umwelt immer größer. Dabei spielt das Thema Lebensqualität eine wichtige Rolle. Sie entscheidet über die politische, ökonomische und soziale Stabilität künftiger Stadtlandschaften. Trotz großer Mühen, die Bürgerinnen und Bürger über Planungen zu informieren hält sich die Vorstellungskraft über künftige Bauten aber oftmals in Grenzen. 

Wie sich ein Bauprojekt am Ende in die bestehende Landschaft einfügt ist auf Skizzen und dreidimensionalen Illustrationen schwer vorstellbar. Mit der fortlaufenden Entwicklung neuer Visualisierungs- und Kommunikationstechniken bieten sich neue Möglichkeiten für innovative Beteiligungskonzepte. Bauprojekte können im Stadtraum erfahrbar gemacht werden und so die Meinungsbildung der Stadtbewohner_innen verbessert werden. Das Projekt beschäftigt sich mit der Möglichkeit einer digitalen Anwendung im öffentlichen Raum. Eine transparente und multifunktionale Glaswand dient dabei als mediale Schnittstelle bei der Vermittlung relevanter Themenfelder wie Architektur, Stadtplanung und Stadtgeschichte. 

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